Geschichte

Pozdrav z BezděkovaDie Geschichte unserer Brauerei beginnt am Bezdekov-Großgrundbesitz Mitte des 19. Jahrhunderts. Untrennbarer Bestandteil des Großgrundbesitzes war außer der Brauerei auch die Brennerei, die Wassermühle und die Ziegelei. Die Ursprüngliche Bezdekovbrauerei befand sich direkt in den Gebäuden des Bauernhofes. Anfang des 20. Jahrhunderts ist am Fuße von Rimek die neue Brauerei aufgebaut worden. Diese zählt zu den größten im Klattauer Bezirk, denn z.B. im Jahre 1908 bis 20.000 hl herstellt wurden. Hiesiges Bier hat hervorragenden Ruf und wurde im Jahr 1909 auf der Industrieausstellung mit Bestnoten bewertet.

Einer von den ältesten belegten herrschaftlichen Brauern war Frantisek Friedl. Der aus Deutschland stammende Brauer, der hier in den 1840er und 1850er Jahren das Bier braute, starb im Jahre 1876. In den Jahren 1868 – 1871 beschäftigte die Brauerei den berühmten Brauer Josef Klicka (1832 – 1893), der von der Hohenzoller-Brauerei in Desenice kam und später zum Vorsitzenden des Brauereiindustrieverbandes des Böhmischen Königsreiches ernannt wurde. Er war auch Besitzer oder Vermieter einiger Brauereien in Prag. Außerdem schaffte er es die Biererzeugung auf 20.000 hl pro Jahr zu hochheben.
Historické foto

Im Jahr 1885 tritt in die Brauerei der Brauer Karel Sykora ein und die Erzeugungsproduktion bewegt sich zwischen 5 – 6.000 Hl Bier jährlich. Im Jahr 1890 wurde er auf der Brauerposition vom Absolventen der Prager Brauereischule, Tomas Mazal, ersetzt. Dieser braute das Bier in Bezdekov weitere acht Jahre. Während seiner Tätigkeit ist die Bierproduktion auf unter 5.000 hl jährlich gesunken. In den Jahren 1898 bis 1921 war hier als Brauer Petr Chodounsky tätig. Er schaffte es, die Bierproduktion von 7.210 hl im Jahr 1898 auf bis zu 22.294 hl im Jahr 1909 zu erhöhen.

Ab 1921 wurde Josef Fischer der neue Brauer und die Bierproduktion ist in diesen Jahren unter 5.000 hl gefallen. Nach dem Tod Josef Fischers im Jahr 1930 steigt für 2 Jahre der Brauer Jaroslav Borecky ein. Ihm folgte dann im Jahr 1932 Rudolf Pohl bis 1950. Rudolf Pohl arbeitete in der Brauerei als Produktionsleiter und nach dem 2. Weltkrieg und der Verstaatlichung arbeitete er hier als erster Verwalter.

In den Jahren 1947 – 1948 war die Bezdekov-Brauerei staatlich und in den letzten Existenzjahren 1949 – 50 trug die Visitenkarte der westböhmische Brauerei „nat. Betrieb, Brauerei Bezdekov in Klattau“. Das war aber für die Brauereier das „Schwanenlied“ (in Tschechien bedeutet das, es war sehr gut), weil sie zusammen mit einer Brauerei in Bayerisch Eisenstein die beiden einzigen Brauereien im Bezirk Klattau das Jahr 1950 überlebte.

Die neuzeitliche Brauereihistorie in Bezdekov beginnt im Jahr 2014, als der derzeitige Arealinhaber, Herr Radek Kollros, zu dem Entschluss kam, die Bierbrautradition zu erneuern. Er nutzte dazu die ehemalige Käserei mit herrlichen weitläufigen dreistöckigen Kellern aus, wo nicht nur die eigene Bierherstellung entstand, sondern auch eine große stilgerechte Gaststätte. Man arbeitet immer fleißig und zur Wiedereröffnung bereitet man auch ein Bierbad und Unterkunft.



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